Wechsel des Versorgungswerks

Wechsel innerhalb des EWR bzw. der BRD

Alle deutschen Versorgungswerke nehmen sowohl am europäischen (VOen (EWG) 1408/71, 574/72) als auch am innerdeutschen Koordinierungsverfahren teil. Demnach besteht eine Pflichtmitgliedschaft grundsätzlich in dem europäischen Land des EWR bzw. in dem Bundesland, wo der Beruf ausgeübt wird (Lokalitätsprinzip).

Eine Mitgliedschaft freiwillig fortzusetzen oder sich gezahlte Beiträge zurückgewähren zu lassen, ist nur eingeschränkt möglich. Andererseits werden die Vorversicherungszeiten in den beteiligten sozialen Sicherungssystemen/Versorgungswerken anerkannt. Das ist v. a. für das Erreichen von Wartezeiten, die in vielen Ländern Leistungsvoraussetzung sind, von Bedeutung. Im Versorgungsfall werden Teilrenten nach den jeweiligen lokalen Bestimmungen und den eingezahlten Beiträgen bzw. Aufenthaltszeiten gezahlt (Proratisierung).

Bei einem Wechsel des Versorgungswerkes innerhalb Deutschlands besteht grundsätzlich die Möglichkeit einer Beitragsüberleitung.